Leichter frühlingshafter Aufwind in heimischer Industrie

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Zweithöchster Wert seit Einbruch der Industriekonjunktur 2022
 © APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL
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Der EinkaufsManagerIndex der UniCredit-Bank-Austria liegt mit 49,4 Punkten weiter unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Trotzdem sehen die Ökonomen der Bank eine Delle vom Jänner überwunden und Rückenwind für die Erholung der österreichischen Industrie, ging am Mittwoch aus einer Aussendung hervor. Die Auftragseingänge und einhergehend die Produktionsleistung sind minimal gestiegen. Das Tempo des Jobabbaues hat allerdings im Februar wieder zugelegt.

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Die 49,4 Punkte entsprechen dem zweithöchsten Wert seit dem Einbruch der Industriekonjunktur im Sommer 2022. "Die Erholung der heimischen Industrie ist vorangekommen. Der bisher unbeständige Aufschwung gewann wieder etwas mehr an Stabilität. Die Trendwende wurde wieder ein Stück sichtbarer, aber das Tempo der konjunkturellen Fortschritte blieb verhalten und war weiterhin geringer als in früheren Erholungsphasen", analysiert Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer.

Angesichts des allmählich breiteren und stabileren Fundaments der Konjunkturverbesserung in der heimischen Industrie sind die Aussichten auf ein Produktionswachstum im Jahr 2026 gut. "Wir erwarten für die österreichische Sachgütererzeugung im Jahresdurchschnitt 2026 trotz der Herausforderungen durch die geopolitischen Unsicherheiten, dem gestiegenen Protektionismus im globalen Handel, dem verschärften Wettbewerb aus Fernost und der schwierigen Kostensituation einen Anstieg der Industrieproduktion um zumindest 1,5 Prozent", so Bank-Austria-Ökonom Walter Pudschedl.

So ist der Erwartungsindex für die Produktion in den kommenden zwölf Monaten auf 62,6 Punkte gestiegen. Das ist der höchste Wert seit gut vier Jahren.

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