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Im wichtigen Kundensegment Landwirtschaft konnten höhere Düngemittelpreise den Rückgang der Absatzmengen im Zuge von planmäßigen Wartungsarbeiten mehr als ausgleichen. Der Durchschnittspreis pro Tonne stieg von 310 Euro im Vorjahr auf 336 Euro.
Prognosespanne eingeengt
Für das Gesamtjahr 2025 engte K+S die Prognosespanne für das operative Ergebnis ein und erwartet nun zwischen 570 und 630 Mio. Euro. Bisher waren 560 bis 640 Mio. Euro in Aussicht gestellt worden. "Nach Abschluss dieses Quartals können wir den Mittelwert der Jahresprognose mit einer präzisierten EBITDA-Spanne bestätigen", sagte Vorstandschef Christian Meyer. Die Absatzprognose im Agrargeschäft senkte das Unternehmen jedoch auf rund 7,4 Millionen Tonnen und begründete dies mit einer reduzierten Produktion durch eine bewusste Verbesserung des Produktmixes. Für den bereinigten freien Cashflow wird unverändert ein leicht positiver Wert erwartet.
Die positive Geschäftsentwicklung bei K+S spiegelt einen branchenweiten Trend wider. Auch Wettbewerber wie der norwegische Konzern Yara sowie die nordamerikanischen Rivalen Mosaic und Nutrien hatten zuletzt dank gestiegener Preise und einer robusten Nachfrage nach Kali Ergebnisse über den Markterwartungen vorgelegt. Nutrien-Chef Ken Seitz rechnet für 2026 sogar mit einer weiter steigenden globalen Nachfrage. Grund dafür seien der hohe Nährstoffbedarf der Böden nach den diesjährigen Ernten und ein knappes Angebot.
KASSEL - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/A3295 Uwe Zucchi