Kontron im ersten Halbjahr mit weniger Gewinn

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Sonderkosten schmälterten den Gewinn des Technologiekonzerns
 © APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER
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Der in Linz ansässige Technologiekonzern Kontron hat im ersten Halbjahr etwas zugelegt. Der bereinigte Umsatz stieg um 1,1 Prozent auf 737,1 Mio. Euro. Sonderkosten drückten allerdings den Gewinn auf 34,9 Mio. Euro, nach 88,9 Mio. Euro in der Vorjahresperiode, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das laufende Restrukturierungsprogramm im Bereich GreenTec, das den Abbau von 500 Stellen vorsieht, soll im dritten Quartal abgeschlossen werden.

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Bisher seien bereits 424 Jobs gestrichen worden. Durch das Programm will das Unternehmen jährlich 30 Mio. Euro einsparen. Der Effekt soll ab dem Geschäftsjahr 2027 vollständig sichtbar werden. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) legte heuer im ersten Halbjahr auf 100,8 Mio. Euro zu, nach 90,9 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2025.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet der Kontron-Vorstand weiterhin mit einem im Vergleich zum Vorjahr leicht steigenden Umsatz in Höhe von 1,607 Mrd. Euro, was unter Berücksichtigung der verkauften Geschäftsbereiche einem organischen Wachstum von 8 Prozent entspreche. Das bereinigte EBITDA soll ohne die Kosten für den Stellenabbau bei 225 Millionen Euro liegen.

Der größte Aktionär des Technologiekonzerns, die Ennoconn Corporation mit Sitz in Taiwan, hatte zuletzt nach Ablauf eines Pflichtübernahmeangebotes keine Mehrheit an Kontron erreicht. Nach Ende der Annahmefrist wurden der Ennoconn insgesamt etwa 19,5 Prozent der Aktien angedient. Das Kontron-Management hatte zuvor von der Annahme abgeraten. Ennoconn hatte Mitte Juni die 30-Prozent-Schwelle überschritten und ein Pflichtangebot unterbreitet.

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