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Ein weiterer Index, der zudem die schwankungsanfälligen Energiekosten herausrechnet und von der Bank of Japan (BOJ) als wichtiger Indikator für den Inflationstrend beachtet wird, kletterte um 3,0 Prozent. Dieser Wert lag im August bei 2,0 Prozent. Die Daten für Tokio gelten als Frühindikator für die landesweite Preisentwicklung.
Die Zahlen dürften in die neuen vierteljährlichen Inflationsprognosen der japanischen Notenbank einfließen, die auf der nächsten Zinssitzung am 29. und 30. Oktober vorgestellt werden. Staatliche Treibstoffsubventionen hatten die Kerninflation zwar zuletzt unter dem Ziel der BOJ gehalten, der jüngste Anstieg der Großhandelspreise verdeutlicht jedoch den wachsenden Preisdruck. Dieser wird durch den Nahostkonflikt, einen schwachen Yen und eine starke Nachfrage im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) angetrieben. Die Notenbank hatte die Zinsen im vergangenen Monat auf den höchsten Stand seit 31 Jahren angehoben. Der Notenbankchef erklärte dabei, der Fokus liege nun darauf, ein Überschießen der Inflation zu verhindern, was die Tür für weitere Zinsschritte öffne.