Industriegasekonzern Linde erhöht Umsatzrendite weiter

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Linde konnte Preiserhöhung um zwei Prozent durchsetzen
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Der amerikanisch-deutsche Industriegasekonzern Linde hat den Gewinn 2025 erneut stärker gesteigert als den Umsatz. Vorstandschef Sanjiv Lamba sprach am Donnerstag von Widerstandsfähigkeit trotz gesamtwirtschaftlicher Unsicherheit. Der Umsatz stieg trotz weltweit stagnierender Absatzmengen um drei Prozent auf knapp 34 Milliarden Dollar (28,77 Mrd. Euro) - wegen der Preiserhöhung um zwei Prozent. Der bereinigte operative Gewinn kletterte um vier Prozent auf 10,1 Mrd. Dollar.

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Die operative Umsatzrendite verbessert sich damit auf 29,8 (2024: 29,5) Prozent. Der Nettogewinn lag mit 7,8 Milliarden Euro um vier Prozent über Vorjahr. Mit 16,46 Dollar je Aktie lag der Gewinn im Geschäftsjahr erneut oberhalb der im Herbst angekündigten Spanne von 16,35 bis 16,45 Dollar. Für das laufende Jahr peilt Linde einen Zuwachs um sechs bis neun Prozent auf 17,40 bis 17,90 Dollar je Aktie an. Währungseffekte ausgeklammert, wären es fünf bis acht Prozent. Für das erste Quartal werden 4,20 bis 4,30 Dollar anvisiert. Linde profitiert zurzeit vom schwachen Dollar.

Im vierten Quartal wuchs das Geschäft in Amerika mit acht Prozent am stärksten. In Europa, dem Nahen Osten und Afrika legte Linde dank des starken Euro um sechs Prozent zu, obwohl der Umsatz währungsbereinigt um zwei Prozent schrumpfte. Der größte Teil des operativen Gewinns stammte mit 1,2 Milliarden Dollar zwar aus Amerika, die Umsatzrendite war aber mit 35,4 Prozent in Europa am höchsten. Die von Deutschland aus geführte Sparte Linde Engineering verbuchte mit 615 Millionen Dollar einen Umsatzrückgang um zwei Prozent, der operative Gewinn lag bei 103 Millionen Dollar fast auf Vorjahresniveau.

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