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Der indische Softwarekonzern Persistent hatte 1,05 Mrd. Euro für Nagarro geboten und sich damit im Vorfeld bereits 22,1 Prozent der Anteile von der Großaktionärsfamilie Dürschmidt gesichert. Beide Unternehmen entwickeln Software im Auftrag ihrer Kunden, auch mit KI-Unterstützung, wobei Persistent vor allem in Asien und Nordamerika, Nagarro dagegen in Europa stark ist. Der Löwenanteil der rund 18.000 Mitarbeiter von Nagarro arbeitet in Asien, in Europa sind es 3.000.
Zusammen kommen Persistent und Nagarro auf einen Umsatz von umgerechnet 2,9 Mrd. Dollar (2,6 Mrd. Euro) und 46.000 Beschäftigte. Nagarro war Ende 2020 von der börsennotierten Münchner IT-Firma Allgeier abgespalten und an die Börse gebracht worden.
FRANKFURT/MAIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Boris Roessler