Inder wollen Nagarro von der Börse nehmen

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Persistent hält 94 Prozent am deutschen Softwareentwickler
 © Boris Roessler, DPA, Apa
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Der deutsche Softwareentwickler Nagarro soll nach der Übernahme durch die indische Persistent Systems bald von der Börse verschwinden. Persistent hat sich nach eigenen Angaben vom Freitag in der zweiten Annahmefrist 94,04 Prozent der Anteile an Nagarro gesichert und hat damit das Recht, die übrigen Aktionäre gegen eine Abfindung hinauszudrängen. Das wolle man nach dem Abschluss der Transaktion auch tun, die für das erste Quartal 2027 vorgesehen sei, teilte Persistent mit.

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Der indische Softwarekonzern Persistent hatte 1,05 Mrd. Euro für Nagarro geboten und sich damit im Vorfeld bereits 22,1 Prozent der Anteile von der Großaktionärsfamilie Dürschmidt gesichert. Beide Unternehmen entwickeln Software im Auftrag ihrer Kunden, auch mit KI-Unterstützung, wobei Persistent vor allem in Asien und Nordamerika, Nagarro dagegen in Europa stark ist. Der Löwenanteil der rund 18.000 Mitarbeiter von Nagarro arbeitet in Asien, in Europa sind es 3.000.

Zusammen kommen Persistent und Nagarro auf einen Umsatz von umgerechnet 2,9 Mrd. Dollar (2,6 Mrd. Euro) und 46.000 Beschäftigte. Nagarro war Ende 2020 von der börsennotierten Münchner IT-Firma Allgeier abgespalten und an die Börse gebracht worden.

FRANKFURT/MAIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Boris Roessler

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