Hugo Boss nimmt für Strategie-Umbau Gewinneinbruch in Kauf

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Umsatz ging um sechs Prozent auf 905 Mio. Euro zurück
 © AFP, CHARLY TRIBALLEAU, Apa
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Der Strategiewechsel beim Modekonzern Hugo Boss hat im ersten Quartal zu einem Gewinneinbruch geführt. Bei einem Umsatzrückgang um sechs Prozent auf 905 Millionen Euro sank das operative Ergebnis (EBIT) um 41 Prozent auf 35 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Konzern begründete dies mit gezielten Maßnahmen im Rahmen seiner neuen Strategie, die den langfristigen Markenwert stärken soll. An seiner Prognose für das Gesamtjahr hielt das Management fest.

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Vorstandschef Daniel Grieder erklärte, das Marktumfeld sei infolge des Kriegs im Nahen Osten herausfordernder geworden. "Vor diesem Hintergrund haben wir uns konsequent auf das konzentriert, was wir beeinflussen können, und sind entschlossen in die Umsetzungsphase von Claim 5 Touchdown gestartet." Der Konzern strafft derzeit seine Produktsortimente und optimiert sein Vertriebsnetz, was sich wie erwartet auf die Geschäftszahlen auswirkte. Besonders deutlich zeigte sich dies bei der Marke HUGO, deren Umsatz um 21 Prozent nachgab, während die Kernmarke BOSS mit einem Minus von drei Prozent widerstandsfähiger war. Regional kehrte die Region Asien/Pazifik auf den Wachstumskurs zurück, während Europa und Amerika Rückgänge verzeichneten.

Den Ausblick bekräftigte Grieder. Wegen des geplanten Strategiewechsels wird 2026 ein währungsbereinigter Umsatzrückgang im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich erwartet. Das EBIT soll auf 300 bis 350 (Vorjahr: 391) Mio. Euro sinken.

TOKYO - JAPAN: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

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