Honeywell will Quantencomputer-Tochter an die Börse bringen

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Quantinuum Richtung Wall Street
 © APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT
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Der US-Industriekonzern Honeywell plant das Börsendebüt seiner Quantencomputer-Tochter Quantinuum. Ein vorläufiger Emissionsprospekt werde den Behörden vertraulich vorgelegt, teilte das Unternehmen mit. Die Zahl der angebotenen Aktien oder die angepeilten Erlöse stünden noch nicht fest. Honeywell-Titel stiegen daraufhin an der Wall Street um zwei Prozent.

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In den USA ist es nicht ungewöhnlich, der Börsenaufsicht nicht öffentlich zugängliche Börsenprospekte zur Genehmigung vorzulegen. Vor allem Technologie-Start-ups wollen wegen des harten Wettbewerbs Unternehmensinformationen so lange unter Verschluss halten, bis alle regulatorischen Hürden aus dem Weg geräumt sind.

Quantinuum hatte im vergangenen September 600 Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt. Zu den Geldgebern gehörte die Wagniskapitalsparte des Chipkonzerns Nvidia. Damals wurde Quantinuum mit zehn Milliarden Dollar bewertet. Neben Honeywell nutzen der Flugzeugbauer Airbus, der Fahrzeughersteller BMW sowie die Banken HSBC und JPMorgan die Technologie von Quantinuum.

Quantencomputer arbeiten nach völlig anderen Prinzipien als klassische Rechner. Sie können daher bestimmte Aufgaben um ein Vielfaches schneller erledigen. Deutschland und Europa gehören bei der Entwicklung dieser Technologie zur weltweiten Führungsgruppe. Neben zahlreichen Start-ups engagieren sich Technologiekonzerne wie IBM oder Microsoft in diesem Bereich.

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