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Laut Aussendung hatten sich insgesamt zwölf Personen beworben, davon sieben Frauen. Zehn Bewerbungen kamen aus Österreich, zwei aus dem Ausland. "Mirjam Zadoff überzeugt als erfahrene, international renommierte und vielfach ausgezeichnete Kulturmanagerin und promovierte Historikerin mit einem Feuerwerk an innovativen Ideen. Unter ihrer Leitung wird das Haus der Geschichte Österreich am neuen Standort im MuseumsQuartier auch an internationaler Sichtbarkeit gewinnen", zeigte sich der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats, Oliver Rathkolb, überzeugt.
Zadoff studierte Geschichte und Judaistik in Wien, promovierte 2006 und habilitierte sich 2013 in München. Anschließend hatte sie einen Lehrstuhl für Geschichte und Jüdische Studien an der Indiana University Bloomington (USA) inne und lehrt derzeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an der Technischen Universität München. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die österreichische, europäische und jüdische Geschichte, die Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust, Museums- und Erinnerungspraxis im internationalen Raum sowie zeitgemäße Formen pädagogischer Vermittlung.
Das 2018 in der Neuen Burg am Wiener Heldenplatz eröffnete Haus der Geschichte Österreich soll ins MuseumsQuartier übersiedeln. Der Zeitpunkt ist jedoch noch nicht entschieden und hängt von der Finanzierung ab. Die inhaltlichen Vorbereitungen laufen indes unvermindert weiter, hieß es zuletzt.
FRANKFURT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/Stadt Frankfurt/Holger Menzel/Holger Menzel