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Der Goldpreis steuert in diesem Monat auf ein Minus von etwa sechs Prozent zu, nachdem die US-Notenbank Fed die erste Zinserhöhung seit 2023 vorgenommen hat und weitere Schritte im Kampf gegen die hartnäckige Inflation erwartet werden. Der Ankaufspreis für einen "Wiener Philharmoniker" (1 Unze Gold) lag bei Goldhändlern zuletzt bei rund 3.650 Euro.
Die festgefahrene Lage zwischen den USA und dem Iran im Streit um die Straße von Hormus hat die Energiekosten weiter nach oben getrieben. Zu Beginn der Woche ging es mit den Ölpreisen kräftig nach oben. Zuletzt war ein neuer iranischer Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus bekannt geworden, den US-Präsident Donald Trump allerdings am Samstag abgelehnt hatte.
Die Zurückweisung von Irans Vorschlag habe im frühen Handel zum bekannten Muster aus höherem Ölpreis und höheren Renditen geführt, heißt es in einer Einschätzung von Analysten der Dekabank. Dies führe auch zu einer "ausgeprägten Schwäche bei Gold".
Die Renditen von Staatsanleihen sind in den vergangenen Handelstagen gestiegen, was die Attraktivität von Edelmetallen schmälerte. Da Gold keine Marktzinsen abwirft, belasten steigende Renditen an den Anleihemärkten die Nachfrage nach dem Edelmetall.