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Nach Angaben von Fresenius ist es die bisher größte Vereinbarung dieser Art in der Branche. Für jeden von Fresenius zur Entwicklung ausgewählten Biosimilar-Kandidaten wird WuXi Biologics auf Dienstleistungsbasis vergütet, wie es weiter hieß. Mit dem Fortschritt ausgewählter Kandidaten stiegen die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen von Biopharma.
Das werde die Profitabilität während der Entwicklungsphase belasten, bevor die Produkte dann zu Umsatz- und Ergebniswachstum beitrügen. Die Ziele für das Gesamtjahr 2026 sowie die im Dezember 2025 angekündigten Biopharma-Ziele für 2030 bestätigte Fresenius.
Sogenannte Biosimilars sind Nachahmer-Präparate biotechnologisch hergestellter Arzneimittel, deren Patente abgelaufen sind. Sie sollen die Versorgung verbessern und die Gesundheitskosten senken. Entsprechend umkämpft ist der Markt, in dem Geschwindigkeit bei der Zulassung entscheidend ist. Für zahlreiche biologische Arzneimittel läuft künftig der Patentschutz aus. Gesundheitssysteme weltweit stehen unter finanziellem Druck, was günstige Nachahmer-Arzneimittel besonders attraktiv macht.
Fresenius setzt auf Wachstum in der Biopharmazie, nachdem der Konzern mit dem Ausbau dieses Geschäfts bereits die Abhängigkeit von klassischen Dialyse- und Klinikgeschäften verringern will. Die Vereinbarung ergänzt eigene Forschung, Kooperationen und Einlizenzierungen.
WuXi Biologics ist ein weltweit tätiges Auftragsforschungs-, Entwicklungs- und Produktionsunternehmen. Das chinesische Unternehmen bietet offene, integrierte Technologieplattformen für die Entwicklung biologischer Arzneimittel an und verfügt über ein globales Netzwerk in Europa, den USA, China und Singapur.
ARCHIV - 02.10.2026, Hessen, Bad Homburg: Der Schriftzug "Fresenius" prangt auf einer Stele nahe der Konzernzentrale der Fresenius SE & Co. KGaA. (zu dpa: «Fresenius baut Geschäft mit Nachahmer-Medikamenten aus») Foto: Florian Wiegand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++