Eurozone: Industriestimmung trübt sich weniger ein

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Industrie etwas besser gelaunt
 © DPA, Fabian Strauch, Apa
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Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im Oktober nach einem Mehrjahreshoch im Vormonat wieder etwas verschlechtert. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel um 0,2 Zähler auf 52,7 Punkte, wie S&P Global am Montag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Im Monat zuvor hatte der Stimmungsindikator noch den höchsten Stand seit Mai 2022 erreicht.

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In einer ersten Schätzung war für Oktober ein etwas stärkerer Rückgang auf 52,4 Punkte ermittelt worden. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Bestätigung dieser Erstschätzung gerechnet. Der Wert bleibt weiter deutlich über der Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert.

S&P-Chefvolkswirt Chris Williamson spricht trotz des leichten Stimmungsdämpfers von "der besten Expansionsphase der Eurozone-Industrie seit über vier Jahren". Das seit Februar anhaltende kräftige Wachstum zeige, dass die Industrie ausgesprochen widerstandsfähig sei, sagte Williamson, der auf zahlreiche Belastungen verwies, wie US-Zölle oder Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine mit höheren Kosten für Energie.

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