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Mit dem neuen Werk in St. Martin werden auf 20.000 Quadratmetern neue Kapazitäten für großflächige Strukturbauteile von Passagierflugzeugen wie Höhen- und Seitenruder geschaffen. Damit werde die dort derzeit bestehende Fertigungskapazität von Aerostructures-Komponenten verdoppelt, die derzeit bestehende Fertigung soll nahtlos eingegliedert und so die Effizienz am Standort weiter erhöht werden. Außerdem werde ein separater Forschungsbereich zur Entwicklung von Fertigungsprozessen und Technologien eingerichtet, die bei der nächsten Generation an Verkehrsflugzeugen zum Einsatz kommen sollen. Der Baustart ist für Ende des heurigen Jahres geplant, der direkt an das bestehende Werk 3 anschließende Bau soll Mitte 2028 in Betrieb gehen.
"Das neu errichtete Werk ist eine Weichenstellung: Wir bekennen uns damit langfristig zum Standort Oberösterreich und der Region", sagte FACC-CEO Robert Machtlinger und betonte, dass man mit einer hochmodernen Fertigung weiterhin ein starker und innovativer Partner für internationale Kunden sei.
"Dass nach GE HealthCare nun auch FACC eine große Industrieinvestition verkündet, ist ein starkes und wichtiges Signal und ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Österreich", so Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) laut Presseaussendung mit Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (beide ÖVP).
RIED IM INNKREIS - ÖSTERREICH: FOTO: APA/BARBARA GINDL