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Der Schweizer Leitindex SMI zollte seinem Höhenflug der vergangenen Tage etwas Tribut - er verlor 0,49 Prozent auf 14.321 Punkte. Ähnlich sah es beim britischen FTSE-100 aus, der um 0,91 Prozent auf 10.783 Punkte nachgab.
Der französische CAC 40 büßte angesichts der anhaltenden Proteste deutlichere 1,31 Prozent auf 7.852 Punkte ein. Damit steht die jüngste Erholung auf der Kippe. Präsident Emmanuel Macron versprach am Wochenende ein Eingehen auf die Nöte der Bevölkerung, allerdings ohne konkrete Zusagen zu machen. Ein Thema der Massendemonstrationen am Samstag waren die hohen Lebenshaltungskosten.
Im marktbreiten Stoxx Europe-600 hielten sich die Technologiewerte mit einer weiteren Stabilisierung noch am besten. Sie hatten schon am Freitag der anhaltenden Talfahrt der US-Tech-Börse Nasdaq getrotzt.
Auch dort ist inzwischen aber Besserung in Sicht - "weil Anleger nach dem Ausverkauf wieder zugreifen", wie Marktanalyst Maximilian Wienke vom Broker etoro schrieb. "Die Erholung bleibt jedoch anfällig", warnte er. "Anleger hinterfragen, ob die hohen Investitionen in KI-Infrastruktur ausreichend Rendite bringen."
Am stärksten unter Druck standen zu Wochenbeginn die Aktien von Banken, Rohstoff- und Autounternehmen.
Außerhalb der großen Indizes verloren die zuletzt erholten Titel von Lindt & Sprüngli 0,9 Prozent. Damit hielt sich die Kursreaktion auf den Rauswurf von Unternehmenschef Adalbert Lechner nach zwei Umsatzwarnungen binnen eines Jahres in Grenzen. Vor zwei Wochen hatten die Aktien des Schokoladenherstellers den tiefsten Stand seit sechs Jahren markiert.
Die Rüstungsaktien von Rheinmetall, Hensoldt und Renk haben am Montag ihrem jüngsten Kursaufschwung Tribut gezollt. Rheinmetall gaben unter den größten Verlierern im DAX zuletzt um rund 3 Prozent nach. Hensoldt und Renk lagen im MDAX mit Abschlägen von jeweils um die 2 Prozent auf den hinteren Plätzen.
A woman cycles past the Euronext Amsterdam stock exchange in Amsterdam on April 7, 2021. Amsterdam is vying for the top share as a trading spot in Europe after the United Kingdom departed the European Union in 2020 known as Brexit. (Photo by JOHN THYS / AFP)