Europas Leitbörsen zu Mittag mit Zuwächsen

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Nach den Vortagesverlusten erholen sich die europäischen Börsen am Dienstag weiter. Für den Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 ging es um 0,36 Prozent auf 6.003,95 Punkte aufwärts. Der Frankfurter DAX gewann 0,55 Prozent auf 24.553,42 Zähler. In London legte der FTSE 0,10 Prozent auf 10.619,22 Einheiten zu.

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Der Iran-Krieg bleibt das Hauptthema auf dem Parkett. Eine Fortsetzung der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe an diesem Mittwoch ist weiter ungewiss. US-Vizepräsident J.D. Vance soll für neue Gespräche mit dem Iran unterwegs nach Pakistan sein. Der Iran hat nach Informationen des Staatsfernsehens aber noch keine Vertreter in die pakistanische Hauptstadt Islamabad geschickt, hieß es in einem Bericht.

Dass US-Präsident Donald Trump eine Verlängerung der Waffenruhe ohne handfesten Deal als sehr unwahrscheinlich tituliert habe, trage nicht gerade zur Beruhigung bei, schrieben die Börsen-Experten von Index Radar. Auf der anderen Seite seien Anleger aber harte öffentliche Rhetorik inzwischen gewohnt.

Nach monatelangen Erwägungen hat der Mischkonzern AB Foods seine Aufspaltung beschlossen. Die Briten wollen die Modekette Primark nun definitiv von ihren Lebensmittelaktivitäten abspalten, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht. Künftig sollen beide Unternehmen separat an der Börse gelistet werden. Derweil hat das schwierige wirtschaftliche Umfeld AB Foods in seinem ersten Geschäftshalbjahr einen kräftigen Gewinnrückgang eingebrockt. AB Foods verloren in London 2,3 Prozent.

Der europäische Flugzeugbauer Airbus stärkt seine Rüstungs- und Raumfahrt-Sparte mit dem französischen Cybersicherheitsspezialisten Quarkslab. Airbus wolle mit dem Kauf der 2011 gegründeten Firma mit rund 100 Mitarbeitern in Paris und Rennes seine Position als "vertrauenswürdiger, unabhängiger Partner für französische Behörden ausbauen", erklärte das Unternehmen. Die Anleger honorierten den Zukauf noch nicht. Die Airbus-Papiere fielen in Paris um 1,3 Prozent.

Die Anteile von Beiersdorf fielen nach Umsatzzahlen mit 2,6 Prozent auf den letzten DAX-Platz. Der Konsumgüterkonzern habe die bereits gedämpften Erwartungen verfehlt, hieß es von der kanadischen Bank RBC mit Verweis auf das überraschend schwache Wachstum der Marke Nivea.

Im Technologiesektor gab es Gewinne, das Thema Künstliche Intelligenz zieht die Kurse hoch. Halbleiter- und Software-Aktien legten zu. SAP stabilisierten sich mit plus 1,2 Prozent nach ihren jüngsten Verlusten.

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