Europas Leitbörsen zu Mittag mit moderaten Gewinnen

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Novartis mit guter Nachfrage
 © AFP, SEBASTIEN BOZON, Apa
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Die wichtigsten Börsen Europas haben am Dienstag zugelegt. Neben guten US-Vorgaben stützten auch Signale vom Anleihemarkt. Deutlich war die Entspannung in Frankreich. Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen, Vorsitzende des "Rassemblement National", hatte in einem Haushaltsplan vorgeschlagen, das Staatsdefizit bis 2032 unter drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu senken.

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Der Leitindex der Eurozone, der Euro-Stoxx-50 stieg zur Mittagszeit um 0,84 Prozent auf 6.294,72 Punkte. Der deutsche DAX baute 0,70 Prozent auf 25.431,75 Zähler auf. Außerhalb der Euroregion gewann der Schweizer Leitindex SMI 1,26 Prozent auf 13.876,98 Punkte, während der britische FTSE 100 um knapp ein Prozent auf 10.599,28 Punkte anzog.

Stärkster Sektor war die Pharmabranche. "Diese dürften durch die bisherige Schwäche gegenüber dem Gesamtmarkt in den letzten Handelswochen profitieren", vermutete Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.y Ein Händler verwies zudem auf einen Bericht der "Financial Times", dem zufolge die beiden Investoren McKesson und Clayton Dubilier & Rice das US-Unternehmen Option Care Health übernehmen wollen.

Gefragt waren neben den Schweizer Schwergewichten Novartis und Roche auch die kleineren Lonza, deren Aktien um 2,6 Prozent kletterten. Hier stützten die Studienergebnisse des US-Kunden Vaxcyte. Dieser hatte mit seinem Pneumokokken-Impfstoff die Ziele in einer Studie erreicht.

Zu den Gewinnern gehörten zudem die Technologiewerte. Sie reagierten damit nicht nur auf die Vorgaben der US-Technologieaktien, sondern auch auf das deutliche Plus des Schwergewichts SAP. Die Aktie gewann 2,4 Prozent, nachdem Goldman Sachs das Ziel von 215 auf 230 Euro erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt hat.

Am Ende des Feldes rangierten dagegen die Ölwerte - und das trotz weiterhin hoher Ölpreise. Die Rohstoffexperten der Commerzbank merkten an, dass die Öllieferungen aus der Golfregion zuletzt sogar über Vorkriegsniveau gestiegen seien. LNG-Tankerdurchfahrten durch die Straße von Hormuz seien zugleich auf das höchste Niveau seit Kriegsbeginn geklettert, hieß es mit Blick auf Erdgas.

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