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Die jüngsten Ölpreisanstiege vor dem Hintergrund des Iran-Konflikts belasteten die Börsen am Mittwoch nicht merklich. Auch die am Vormittag gemeldeten Inflationsdaten für die Eurozone waren wie erwartet ausgefallen und wirkten sich nicht an den Märkten aus.
Gut gesucht waren angesichts der steigenden Rohöl- und Goldpreise am Mittwoch Aktien aus der Öl- und Rohstoffbranche. So legten TotalEnergies 1,3 Prozent zu, BP-Aktien stiegen um 0,8 Prozent. Schwach zeigten sich Banken und Versicherer. Unter den größten Verlierern fanden nach schlechten Branchenvorgaben der asiatischen Börsen Halbleitwerte. Im DAX zählte der Halbleiterkonzern Infineon mit einem Kursrückgang von 1,2 Prozent zu den größten Verlierern.
Quartalsergebnisse meldete am Mittwoch DocMorris. Die Online-Apotheke hat nach Zuwächsen im ersten Halbjahr ihre Jahresziele angehoben. Die Aktien von DocMorris büßten trotz der guten Zahlen zu Mittag 4,4 Prozent ein. Zwar habe die Online-Apotheke im ersten Halbjahr einen Schritt in Richtung Profitabilität in der zweiten Jahreshälfte gemacht, schrieb Analyst Martin Comtesse von der US-Bank Jefferies. Er verwies allerdings darauf, dass die außerordentlichen Kosten auf Jahressicht stark gestiegen seien. Grund sei unter anderem eine Restrukturierung im Zusammenhang mit der Nutzung von KI.
Impulse könnte noch die am Abend nach Börsenschluss in Europa anstehende Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle zur vergangenen Zinsentscheidung der US-Notenbank liefern. Die sogenannten "Minutes" könnten Aufschluss über die Diskussionen innerhalb des Offenmarktausschusses der Notenbank liefern, schreiben die Analysten der Helaba.
LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/XAVIER GALIANA