Europas Börsen zu Mittag uneinheitlich, Euro-Stoxx-50 +0,5%

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Spannung vor Nvidia-Zahlen am Abend
 © APA (AFP), JOHN THYS, Apa
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Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Neben der Lage im Nahost-Konflikt richten sich die Blicke der Anleger nun auch auf Nvidia. Der Halbleiter- und KI-Riese wird am Abend nach US-Handelsschluss Quartalszahlen vorlegen, die am Markt mit Spannung erwartet werden.

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"Wenn Nvidia enttäuscht, könnte es ungemütlich werden", sagte Marktexperte Maximilian Wienke vom Broker Etoro. Nvidia sei längst kein normales Unternehmen mehr, sondern der zentrale Taktgeber des globalen KI-Booms. Ein Rekordhoch der Aktien in der Vorwoche lässt darauf schließen, dass die Erwartungen wie immer hoch sind.

Im Iran-Krieg bleibt die Lage indessen angespannt. US-Präsident Donald Trump drohte zuletzt damit, die Angriffe auf den Iran in den kommenden Tagen wieder aufzunehmen, sollte es keine Fortschritte bei den Verhandlungen zur Beendigung des Krieges geben.

Der Euro-Stoxx-50 stieg zu Mittag um 0,5 Prozent auf 5.880 Punkte. Der DAX legte 0,6 Prozent auf 24.533 Punkte zu. Außerhalb der Eurozone gab der britische FTSE 100 leicht um 0,1 Prozent nach auf 10.322 Zähler. Der schweizerische SMI notierte zuletzt 0,4 Prozent niedriger bei 13.318 Punkten.

An der Spitze bei den europäischen Sektoren lagen Technologiewerte. Der Branchenindex notierte zuletzt 1,2 Prozent im Plus. Für die Aktie des Chipausrüsters ASML ging es um 3,2 Prozent nach oben, STMicroelectronics rückten 4,2 Prozent vor. Gefragt wahren auch Rohstoffwerte. Der Sektor erholte sich damit etwas von den jüngsten Verlusten.

Auch Öl- und Gaswerte standen in der Gunst der Anleger weit oben. TotalEnergies steigerten sich um 1,1 Prozent. Die Ölpreise bewegen sich unverändert auf hohem Niveau.

Am stärksten gemieden wurden hingegen Medientitel. Hier büßten Universal Music Group (UMG) und Wolters Kluwer um jeweils mehr als 3,5 Prozent ein.

Die Aktien von Delivery Hero haben ihre Gewinnserie mit plus 1,5 Prozent mittlerweile auf acht Tage ausgebaut. In diesem Zeitraum kletterten sie inzwischen um 63 Prozent auf das höchste Niveau seit Ende 2024. Analystin Monique Pollard von der Citigroup führte die Rally auf die jüngsten Presseberichte zurück, wonach der Verkaufsprozess für das Korea-Geschäft Baemin des Essenslieferanten begonnen habe. Zusätzlich gestützt habe die Anteilsaufstockung durch Uber.

Unter den Einzelwerten stiegen zudem CSG kräftig um 12 Prozent. Der tschechische Rüstungskonzern hatte Zahlen für das erste Quartal vorgelegt.

AMSTERDAM - NIEDERLANDE: FOTO: APA/APA (AFP)/JOHN THYS

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