Wiener Börse befestigt im Frühhandel - ATX gewinnt 0,38 %

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Europäisches Umfeld tendiert uneinheitlich
 © Roland Schlager, Apa
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Frühhandel mit einer befestigten Tendenz präsentiert. Rund 30 Minuten nach Sitzungsauftakt steigerte sich der heimische Leitindex ATX um 0,38 Prozent auf 5.858,82 Punkte. An den europäischen Leitbörsen gab es im Frühgeschäft noch keinen klaren Richtungstrend zu sehen.

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Negative Vorgaben hatte die Wall Street am Vorabend geliefert. Während die Lage im Nahen Osten angespannt bleibt, warten die Anleger zur Wochenmitte gespannt auf die Zahlen des KI-Riesen Nvidia, die am Abend nach US-Handelsschluss anstehen. "Wenn Nvidia enttäuscht, könnte es ungemütlich werden", sagte ein Marktexperte. Nvidia sei längst kein normales Unternehmen mehr, sondern der zentrale Taktgeber des globalen KI-Booms. Ein Rekordhoch der Aktien in der Vorwoche lässt darauf schließen, dass die Erwartungen wie immer hoch sind.

Auf Unternehmensebene liegt am heimischen Aktienmarkt noch eine dünne Meldungslage vor. Auch erst nach Börsenschluss wird die CA Immo Quartalszahlen präsentieren. Im Vorfeld der Ergebnisvorlage tendierten die Titel des Immobilienunternehmens mit plus 0,6 Prozent.

AT&S rückten mit einer neuen Analystenmeinung ins Blickfeld und die Titel des Leiterplattenherstellers gewannen 1,5 Prozent auf 105,2 Euro. Die Experten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien von 40,00 auf 110,60 Euro angehoben. Das Anlagevotum wurde aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Hold" herabgesetzt. Seit dem Jahresbeginn haben die Titel bereits beachtliche mehr als 220 Prozent gewonnen und sind damit im ATX der absolute Spitzenwert.

Die Berenberg Bank bestätigte ihr "Buy"-Votum für die Porr-Anteilscheine mit einem unveränderten Kursziel von 40 Euro. Die Papiere des Baukonzerns gaben 0,4 Prozent auf 34,45 Euro nach.

Unter den schwergewichteten Banken veränderte sich nur die Raiffeisen Bank International-Aktie mit plus ein Prozent deutlich. Die Titel der Bawag und Erste Group traten weitgehend auf der Stelle.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER

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