Europas Leitbörsen ohne klarem Trend, Euro-Stoxx-50 +0,15%

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DAX und FTSE im Minus - Nahost-Konflikt weiter im Fokus
 © AFP, THOMAS SAMSON, Apa
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Europas Börsen haben sich am Mittwoch im Frühhandel noch ohne klarem Richtungstrend gezeigt. Der Leitindex der Eurozone Euro-Stoxx-50 notierte etwa 50 Minuten nach Sitzungsauftakt mit plus 0,15 Prozent bei 5.860 Punkten. In Frankfurt gab der DAX leicht um 0,06 Prozent auf 24.388 Einheiten ab. Der Londoner FTSE-100 büßte 0,36 Prozent auf 10.294 Punkte ein.

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International steht unverändert der Nahost-Konflikt im Fokus. Unklar ist weiterhin, ob sich Annäherungen in den Verhandlungspositionen zwischen den USA und dem Iran ergeben haben, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. Die Berichte sind uneinheitlich und die Öl- und Gaspreise schwanken mitunter erheblich, hieß es weiter. Zudem warten die Anleger am Mittwoch gespannt auf die Zahlen des KI-Riesen Nvidia, die am Abend nach US-Handelsschluss anstehen.

In einer Branchenbetrachtung präsentierten sich die Technologiewerte am stärksten. Hier ging es vor allem im Chipbereich merklich nach oben. Die Titel von STMicroelectronics verteuerten sich um 3,3 Prozent. Beim Branchenschwergewicht ASML gab es ein Plus von 2,6 Prozent zu sehen.

Auch Öl- und Gaswerte standen in der Gunst der Anleger weit oben. TotalEnergies steigerten sich um 0,8 Prozent. Die Ölpreise bewegen sich unverändert auf hohem Niveau.

Am stärksten gemieden wurden hingegen Medientitel. Hier büßten Universal Music Group (UMG) und Wolters Kluwer um jeweils mehr als drei Prozent ein.

Die Aktien von Delivery Hero haben ihre Gewinnserie mittlerweile auf acht Tage ausgebaut. In diesem Zeitraum kletterten sie inzwischen um 63 Prozent auf das höchste Niveau seit Ende 2024. Analystin Monique Pollard von der Citigroup führte die Rally auf die jüngsten Presseberichte zurück, wonach der Verkaufsprozess für das Korea-Geschäft Baemin des Essenslieferanten begonnen habe. Zusätzlich gestützt habe die Anteilsaufstockung durch Uber.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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