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"Die veränderten politischen Mehrheitsverhältnisse könnten umfangreiche neue Fiskalprogramme erschweren und damit den Aufwärtsdruck auf die Renditen begrenzen", hieß es zudem vom Anbieter von Handelsstrategien Index-Radar.
Der Euro-Stoxx-50 stieg zu Mittag um 0,53 Prozent auf 6.298,56 Punkte. Der DAX gewann 0,78 Prozent auf 26.648,95 Einheiten, zuvor hatte der deutsche Leitindex ein neues Rekordhoch markiert und damit die bisherige Bestmarke vom August übertroffen. Außerhalb des Euroraums tendierte der Schweizer Leitindex SMI kaum verändert. Der britische FTSE 100 legte um 0,53 Prozent auf 10.886,53 Punkte zu.
Stärkster Sektor waren die Rohstoffaktien. Hier setzten ArcelorMittal mit einem Plus von vier Prozent einen positiven Impuls. Der Stahlkonzern hatte mit den Zahlen zum dritten Quartal die Erwartungen übertroffen.
Noch stärker stieg ein anderer französischer Standardwert: Air France-KLM sprangen nach Quartalszahlen um knapp zwölf Prozent nach oben. Die Analysten von JPMorgan sprachen von einem deutlich besser als erwarteten Zahlenwerk, das die Aktie bis Jahresende stützen dürfte.
Nicht ganz so spektakulär war die Reaktion der Aktie von Swiss Re auf Zahlen. Vergleichsweise geringe Großschäden und Zuwächse im Leben-Geschäft hatten dem Rückversicherer in den ersten neun Monaten des Jahres einen Gewinnanstieg beschert. Der Wert gewann 0,7 Prozent.
Unter den ansonsten unauffälligen Herstellern von Nahrungsmitteln und Getränken verzeichneten Diageo mit einem Plus von 2,7 Prozent stärkere Aufschläge. Der zuletzt schwächelnde Schnaps-und Guinness-Hersteller hatte im ersten Quartal seines Geschäftsjahres überraschend mehr erlöst.
Deutlich im Minus lagen dagegen die Aktien von Moller-Maersk. Analysten der AL Sydbank verwiesen auf das Ergebnis zum dritten Quartal, das die Erwartungen verfehlt habe. Zudem bewegt sich der neue Ausblick unter den durchschnittlichen Schätzungen von Analysten. Der Wert sank um knapp sieben Prozent.
AMSTERDAM - NIEDERLANDE: FOTO: APA/APA (AFP)/JOHN THYS