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Die Unternehmen blicken demnach in weiten Teilen des Landes positiv nach vorn. Sie erwarteten aber zumeist nur ein leichtes Wachstum mit Schwerpunkt auf der Industrie, das von anhaltenden Unsicherheiten belastet werde.
Die Firmen gaben zudem an, dass sie die gestiegenen Treibstoffkosten über die Lieferketten weiterreichten. Preisdruck gebe es auch durch andere Rohstoffe, Zölle und Versicherungen.
Der Bericht unterstreicht die Herausforderungen für die Notenbank. Diese berät am 27. und 28. Oktober über eine mögliche zweite Zinserhöhung in Folge. Zuvor veröffentlichte Daten vom Mittwoch zeigten, dass die Verbraucherpreise im September um 3,7 Prozent gestiegen sind. Dies liegt deutlich über dem Ziel der Fed von zwei Prozent.
Angetrieben wurde die Teuerung durch höhere Benzinkosten infolge des von den USA und Israel begonnenen Krieges gegen den Iran sowie steigende Preise etwa für Software. Die Daten für das aktuelle "Beige Book" wurden bis einschließlich dem 05. Oktober erhoben.
Aktuell liegt der Leitzins in den USA in einer Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent. Die meisten Währungshüter haben signalisiert, dass in diesem Jahr eine weitere Erhöhung nötig sein dürfte, wahrscheinlich jedoch erst im Dezember.
Die wirtschaftliche Lage ist zudem ein entscheidender Faktor für die Kongresswahlen am 3. November. Bei diesen sogenannten Midterms geht es darum, ob Trumps Republikanische Partei die Kontrolle über das Parlament behält. Einer aktuellen Umfrage von Reuters/Ipsos zufolge sind die Lebenshaltungskosten das wichtigste Thema für die Wähler.
Eine zusätzliche Belastung für viele US-Haushalte sind die steigenden Finanzierungskosten für Immobilien. Der durchschnittliche Zinssatz für ein 30-jähriges Festzinsdarlehen stieg in der vergangenen Woche auf 7,5 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren, wie der Branchenverband Mortgage Bankers Association mitteilte.
WASHINGTON - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES/ANDREW HARNIK