Börsen-Boom spülte Blackrock Milliardengewinn in die Kasse

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Konzernchef Larry Fink
 © GETTY IMAGES NORTH AMERICA, ANNA MONEYMAKER, Apa
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Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock hat dank hoher Mittelzuflüsse und gestiegener Börsenkurse im dritten Quartal einen Gewinnsprung verzeichnet. Der Gewinn kletterte in den drei Monaten bis Ende September auf 1,66 Milliarden Dollar (1,48 Mrd. Euro) nach 1,32 Milliarden im Vorjahr, wie das US-Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

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Das verwaltete Vermögen, eine entscheidende Größe für die Erträge, sei binnen eines Jahres auf 15,49 Billionen Dollar gewachsen. Angetrieben worden sei dies durch neue Gelder in Höhe von 134,5 Milliarden Dollar, die vor allem in die börsengehandelten Indexfonds (ETFs) der Marke iShares flossen. "Die fundamentalen Marktbedingungen sind stark und gut untermauert", erklärte Konzernchef Larry Fink.

Die Ergebnisse wurden durch eine Rally an den Aktienmärkten begünstigt, die von KI-Fantasie angetrieben wurde. Gleichzeitig wächst unter Anlegern jedoch die Sorge, ob dieser Aufschwung angesichts steigender Anleiherenditen und der jüngsten Zinserhöhung der US-Notenbank Fed nachhaltig ist.

Trotz dieser Bedenken verzeichnete Blackrock auch in seinen Anleiheprodukten mit 78,2 Milliarden Dollar starke Nettozuflüsse. Um die Erträge weiter zu steigern, treibt der Konzern sein Geschäft in den sogenannten privaten Märkten voran, etwa mit Privatkrediten. Diese Anlageklasse wirft in der Regel höhere Gebühren ab als das ETF-Geschäft. In diesem Segment sammelte Blackrock im abgelaufenen Quartal netto 15,31 Milliarden Dollar ein.

Bei den Anlegern kamen die Nachrichtengut an: Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um fast vier Prozent zu.

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