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Mit den vorliegenden Produktionszahlen habe sich die Industriekonjunktur zum Jahresende wieder etwas eingetrübt, konstatierte das deutsche Wirtschaftsministerium. Angesichts der spürbaren Produktionsausweitung in den Vormonaten sei der Rückgang im Dezember jedoch eher als Pause zu sehen.
"Der zuletzt kräftige, vor allem vom Inland getragene Anstieg der Auftragseingänge deutet auf eine fortgesetzte Erholung der Industrieproduktion in den kommenden Monaten hin", teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie weiter mit. Gut gefüllte Auftragsbücher sprechen nach Ansicht des Chefvolkswirts Alexander Krüger von der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank für eine "nur kurze Atempause". Sollten die Aufträge zügig abgearbeitet werden, dürften sich demnach belebende Impulse durchsetzen. Im Gesamtjahr 2025 schrumpfte die Produktion in Deutschland um 1,1 Prozent.
Die Industrie allein stellte im Dezember um 3,0 Prozent weniger her als im Monat davor. Sie hatte zuvor vier Monate in Folge mehr Neuaufträge an Land gezogen, begünstigt zuletzt auch durch Großaufträge für die Aufrüstung. In der Automobilindustrie ging die Produktion im Dezember um 8,9 Prozent zurück, im Maschinenbau um 6,8 Prozent. Die Energieerzeugung verringerte sich im Dezember um 1,8 Prozent. Die Baubranche erhöhte ihre Produktion um 3,0 Prozent.