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"Dem dürften die Zinssätze an den Geldmärkten folgen", heißt es in der sogenannten Gemeinschaftsdiagnose der Institute. Im Zuge anziehender Energiepreise und gestiegener kurzfristiger Inflationserwartungen hatte der EZB-Rat um Präsidentin Christine Lagarde den Leitzins im Juni und im September um je 0,25 Prozentpunkte angehoben - auf aktuell 2,50 Prozent.
Die Teuerungsrate im Euroraum war im August auf 3,2 Prozent gestiegen. Wegen des Iran-Krieges und der damit verbundenen höheren Benzin- und Gaspreise rechnen einige Experten bis zum Jahresende mit einem Anstieg auf vier Prozent. Der Preisschub bei Energie hat an den Finanzmärkten die Wetten auf weitere Zinserhöhungen angeheizt. Dabei wird auch darüber spekuliert, ob die EZB bereits Ende Oktober den nächsten Schritt nach oben machen könnte.
ARCHIV - 11.06.2026, Rheinland-Pfalz, Frankfurt am Main: Die Sonne scheint über der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main. (zu dpa: «Iran-Krieg treibt Preise: EZB vor nächster Zinserhöhung») Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++