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Preistreiber blieben zu Jahresbeginn die Dienstleistungen: Sie verteuerten sich um 3,2 Prozent (Dezember: 3,5 Prozent). So zogen etwa im Freistaat Bayern die Preise für Restaurants, Cafés, Straßenverkäufe und Ähnliches um 3,9 Prozent im Vergleich zum Jänner 2025 an, obwohl im neuen Jahr der Mehrwertsteuersatz auf Speisen in der Gastronomie von 19 auf sieben Prozent gesenkt wurde.
Für Energie mussten Verbraucher dagegen 1,7 Prozent weniger bezahlen als ein Jahr zuvor (Dezember: -1,3 Prozent). Allerdings wurde das Tanken vielerorts teurer. Ein Grund dafür ist unter anderem die gestiegene CO2-Bepreisung. Die Preise für Nahrungsmittel zogen um 2,1 (Dezember: +0,8) Prozent an.
Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die sogenannte Kerninflation, lag bei 2,5 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt in der Währungsunion mittelfristig eine Inflation von zwei Prozent an. Die nach europäischen Standards berechnete deutsche Inflationsrate lag im Jänner bei 2,1 Prozent. Die EZB hat ihren Leitzins von Mitte 2024 bis Mitte 2025 achtmal auf aktuell zwei Prozent gesenkt, weil der Preisdruck insgesamt nachgelassen hat. Die meisten Experten gehen davon aus, dass sie ihren Leitzins auf der Sitzung in der kommenden Woche und auch in den nächsten Monaten nicht verändern wird.
BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/dpa/Monika Skolimowska