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Großbritannien ist aufgrund seiner Abhängigkeit von Erdgasimporten stärker von den Folgen des vom Iran-Krieg ausgelösten Energiepreisschocks betroffen als viele andere westliche Länder. BoE-Chef Andrew Bailey hatte ausdrücklich gewarnt, dass ein langwieriger Konflikt im Nahen Osten eine straffere Geldpolitik erforderlich machen könnte.
Die BoE reiht sich mit der Zinserhöhung in den Kreis der Zentralbanken ein, die sich gegen die vom Ölpreisschock angefachte Inflation stemmen. Im September hatte die US-Notenbank die Zinsen erstmals im laufenden Jahr angehoben und könnte laut Experten im Dezember nachlegen. Die Europäische Zentralbank hat 2026 bereits zwei Schritte nach oben vollzogen und könnte im Dezember einen weiteren folgen lassen. An den Finanzmärkten wird damit gerechnet, dass die BoE nächstes Jahr mehrfach nachlegen wird.
People sit out on the south side of the River Thames with a view of Elizabeth Tower (back C), commonly referred to as "Big Ben", on the north side in Westminster in central London on July 19, 2026, a day ahead of when Prime Minister Keir Starmer steps down and Andy Burnham becomes the next British leader. Little known on the international stage, Andy Burnham is expected to broadly maintain Keir Starmer's position on major foreign policy issues as the UK's next prime minister on July 20. (Photo by Henry Nicholls / AFP)