Eurozone: Erzeugerpreise mit starkem Anstieg

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So stark zu wie seit Februar 2023 nicht mehr
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Die Erzeugerpreise sind in der Eurozone wegen hoher Energiekosten jüngst so stark gestiegen wie seit über drei Jahren nicht mehr. Die Preise, die Firmen für ihre Waren verlangen, legten im September im Jahresvergleich um 11,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 10,6 Prozent erwartet. Im August waren die Erzeugerpreise um revidiert 8,3 Prozent und im Juli um 5,8 Prozent gestiegen.

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Die Erzeugerpreise legten im September so stark zu wie seit Februar 2023 nicht mehr. Stärkster Preistreiber sind Kosten für Energie, die sich im Jahresvergleich um mehr als 30 Prozent verteuerte. Die Folgen des Iran-Kriegs treiben die Energiepreise seit Monaten stark nach oben. Im Juni hat sich die Lage nur vorübergehend etwas entspannt. Seitdem haben Energiekosten die Erzeugerpreise kontinuierlich nach oben getrieben.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise um 2,5 Prozent und damit wie am Markt erwartet. Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell die Verbraucherpreise, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. Laut jüngsten Daten ist die Inflation in der Eurozone im Oktober auf 4,0 Prozent gestiegen und damit deutlich über das von der EZB angepeilte Ziel von 2 Prozent. Wegen der starken Teuerung wird fest mit einer Zinserhöhung der Notenbank im Dezember gerechnet.

This photograph shows European flags fluttering outside the Berlaymon building, the EU Commission headquarters, in Brussels on October 2, 2026. (Photo by Nicolas TUCAT / AFP)

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