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Am Nachmittag gewann er knappe 0,09 Prozent auf 5.973,39 Einheiten. Zur Wochenmitte war er bereits um fast drei Prozent hochgesprungen. Seit dem Jahresauftakt weist er mittlerweile eine starke Performance von etwa zwölf Prozent auf.
An den europäischen Leitbörsen gab es im Verlauf keinen klaren Richtungsentscheid zu sehen. Der Nahost-Konflikt ist laut Helaba-Analysten weiterhin das dominierende Thema an den Finanzmärkten. Zuletzt gab es Entspannungssignale, demnach seien die USA und der Iran einer Vereinbarung für ein Kriegsende nahe. Entsprechend nahm die Risikobereitschaft am Mittwoch deutlich zu. Nun warteten die Marktteilnehmer auf weitere konkrete Schritte im USA-Iran-Konflikt.
Am heimischen Aktienmarkt rückte auf Unternehmensebene Lenzing mit einer Zahlenvorlage in den Fokus. Der oberösterreichische Faserhersteller hat im ersten Quartal 2026 deutlich weniger Gewinn gemacht als im Vorjahresquartal. Das Ergebnis nach Steuern ging von 31,7 Mio. Euro auf 24 Mio. Euro zurück, wie das sich in Umstrukturierung befindliche Unternehmen mitteilte. Der Umsatz verringerte sich wegen niedrigerer Zellstoffpreise sowie geringerer Faserverkaufsmengen und -preisen um 10,8 Prozent auf 615,7 Mio. Euro.
Die Lenzing-Aktie reagierte mit plus 1,3 Prozent positiv. Laut Erste Group-Analysten entsprachen die Ergebnisse weitgehend den Erwartungen. Umsatz und Gewinn fielen zwar etwas schwächer aus als prognostiziert, das operative Ergebnis und das EBITDA lagen jedoch leicht über den Schätzungen.
Unter den Technologiewerten fielen AT&S nach dem jüngsten Rekordkurs 1,9 Prozent. Seit dem Jahresauftakt haben die Papiere des Leiterplattenherstellers bereits beachtliche mehr als 200 Prozent zugelegt.
Die schwergewichteten Banken wiesen im Verlauf verschiedene Vorzeichen auf. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International konnten ein Kursplus von 2,2 Prozent einstreifen. Erste Group verteuerten sich um 1,4 Prozent, bei der BAWAG ging es hingegen leicht um 0,2 Prozent abwärts.
Die Ölpreise geben mittlerweile den 3. Tag in Folge nach und belasten damit die Aktien aus dem Bereich. OMV ermäßigten sich um 1,6 Prozent und beim niederösterreichischen Ölfeldausrüster SBO gab es ein Minus von zwei Prozent zu sehen.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HANS PUNZ