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Bezüglich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, hatte US-Vizepräsident JD Vance gesagt. Eine Zustimmung von Präsident Donald Trump sei noch offen. Aus Teheran hieß es, eine vorläufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestätigt.
"Die Entwicklung wirkt weiter wie ein politisches Tauziehen ohne klare Auflösung, in dem sich Hoffnungen und Rückschläge abwechseln", merkte Marktanalyst Timo Emden von Emden Research dazu an. Entsprechend gewann der Euro-Stoxx-50 am Mittag 0,71 Prozent auf 6.098,39 Punkte. In Frankfurt notierte der DAX um 0,11 Prozent fester bei 25.119,13 Zählern. Außerhalb der Eurozone notierte der britische FTSE-100 0,3 Prozent höher mit 10.457,22 Punkten. Der Schweizer SMI legte um 0,79 Prozent auf 13.611,09 Zähler zu.
Die Bewegungen der Einzelsektoren spiegelten die Hoffnung auf eine Entspannung in der Golf-Region und sinkende Ölpreise wider. Gefragt waren die Reise- und Freizeitwerte, in denen die Aktien der Fluggesellschaften enthalten sind. Hier zogen Air France-KLM um 2,6 Prozent an.
Am Ende des Feldes bewegten sich dagegen die Ölwerte sowie die defensiven Versorger und Telekommunikationsaktien. Allerdings blieben die Abgaben der Ölwerte überschaubar. Darin dokumentierte sich die Erwartung weiterhin erhöhter Ölpreise. Denn selbst wenn eine Verlängerung der Waffenruhe vereinbart wird, stehen einer Wiederaufnahme der Ölversorgung aus der Golf-Region zahlreiche Hindernisse entgegen.
Technologiewerte gehörten unterdessen erneut zu den Gewinnern. Sie profitierten von Vorgaben aus den USA. "Nachbörslich kamen starke Meldungen von Dell: Der US-Computerbauer hob aufgrund einer starken Nachfrage nach KI-Servern seine Jahresziele für Umsatz und Gewinn deutlich an", hieß es vom Anbieter von Handelsstrategien Index Radar. Das ließ Aktien der Schweizer Logitech um knapp vier Prozent steigen.