Europas Leitbörsen am Vormittag höher - Euro-Stoxx-50 +0,4 %

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©DPA, Arne Dedert, Apa
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Ein erneuter Hoffnungsschimmer im Iran-Krieg sowie Rückenwind von den US-Börsen und aus Asien haben den europäischen Aktienmärkten am Freitag im frühen Handel moderate Kursgewinne beschert. Der Euro-Stoxx-50 gewann in der ersten Handelsstunde 0,36 Prozent auf 6.076,99 Punkte. In Frankfurt notierte der DAX um 0,18 Prozent fester bei 25.137,62 Zählern. Außerhalb der Eurozone stieg der FTSE-100 um 0,11 Prozent auf 10.437,81 Einheiten.

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Die USA und der Iran nähern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine Verlängerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen. Die Hängepartie ist damit aber noch nicht beendet. Hinsichtlich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Eine Zustimmung von Präsident Donald Trump sei noch offen. Aus Teheran hieß es, eine vorläufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestätigt.

Diese neue Entwicklung beruhige die Börsen und lasse die Ölpreise sowie die Zinsen sinken, bemerkte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. "Dass eine Kompromissfindung hier schwierig und langwierig sein kann, sollte weiterhin niemanden überraschen. Und so müssen sich die Börsen trotz der aktuell positiven Nachrichtenlage auch weiterhin auf erhöhte Schwankungen einstellen", ergänzte der Experte.

Die Hoffnungen auf eine nachhaltige Entspannung spiegelte sich auch in einer Branchenbetrachtung wider. Unter den besten Sektoren fanden sich Reise- und Freizeitwerte wieder, sowie andere zyklische Branchen wie Automobil-, Bau- und Bankaktien. Etwas schwächer tendierten Öl- und Versorgeraktien.

Im deutschen Mittelwerte-Index MDAX zogen CTS Eventim mit einem Zuwachs von knapp neun Prozent die Blicke auf sich. Der Ticketvermarkter und Veranstalter steigerte den Umsatz im ersten Quartal um 23 Prozent und das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) um 18,5 Prozent. Die Jahresziele wurden bestätigt. Das Geschäft mit Live-Events habe positiv überrascht, kommentierte Analyst Andreas Riemann von der Investmentbank Oddo BHF.

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