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Die USA und der Iran nähern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine Verlängerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen. Bezüglich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Ob allerdings Präsident Donald Trump zustimmen wird, sei offen. Aus Teheran hieß es, eine vorläufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestätigt.
Den Börsen genügte dies, vor dem Wochenende nochmals durchzustarten. "Die Anleger suchen bei Aktien zurzeit nach einem Vorwand, noch weiter zu kaufen", beschrieb Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank, die Stimmung an den Märkten.
Der japanische Aktienmarkt setzte seinen Höhenflug fort und erreichte neue Hochs - der Nikkei-225 endete mit 66.329,50 Punkten 2,53 Prozent höher. Dazu trugen auch Verbraucherpreisdaten bei, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. So habe die Inflation im Großraum Tokio im Mai unter den Erwartungen gelegen. Für den Nikkei ergaben sich trotz eines zwischenzeitlichen Rücksetzers auf Wochensicht Gewinne.
Auch die technologielastigen Märkte Südkoreas und Taiwans kletterten kräftig. Nicht ganz so stark zogen australische Aktien an. Der ASX All Ordinaries gewann 1,65 Prozent auf 8.965,00 Punkte.
Die chinesischen Börsen hielten nicht ganz mit, nachdem sie bereits am Vortag geklettert waren. So verlor der Shanghai Composite zuletzt 0,6 Prozent. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong stieg dagegen um 0,9 Prozent.