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Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stieg von 1,00 Euro im ersten Halbjahr des Vorjahres auf 1,66 Euro. Der Free Cashflow erhöhte sich auf 22,8 Mio. Euro, nach 10,6 Mio. Euro in der Vorjahresperiode, während die Investitionen (Capex) bei 14,2 Mio. Euro lagen. Durch den Börsengang hat sich die Bilanzstruktur verbessert: Die Eigenkapitalquote lag zum 30. Juni bei 45,9 Prozent, verglichen mit 24,9 Prozent zum Jahresende 2025. Die liquiden Mittel erhöhten sich auf 131,6 Mio. Euro, während die Nettoverschuldung von 56,6 Mio. Euro in eine Nettoliquidität von 47,4 Mio. Euro gedreht werden konnte. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 14 Prozent auf 1.606 Personen.
Zur langfristigen Absicherung der Kapazitätsauslastung schloss Asta im ersten Halbjahr weitere Langzeitverträge mit führenden Herstellern wie Siemens Energy, GE Vernova und Andritz ab. Dies sichere verlässliche Abnahmemengen und bilde die Basis für den Kapazitätsausbau an den Standorten in Österreich, Brasilien, China und Indien. "Unsere starke Entwicklung im ersten Halbjahr unterstreicht, dass wir hervorragend positioniert sind, um von den langfristigen Wachstumstrends in der globalen Energieinfrastruktur zu profitieren", sagte CEO Karl Schäcke laut Mitteilung. "Trotz geopolitischer Unsicherheiten bleibt das Marktumfeld für Asta sehr positiv."
In den Halbjahresergebnissen sind zwei Sondereffekte enthalten: Ein Ertrag von 3,8 Mio. Euro wurde im Zusammenhang mit dem Abschluss der Kaufpreisregelung aus der Übernahme von São Marco verbucht. Dem stand eine außerordentliche Abschreibung von Steuerforderungen in Brasilien von 4,1 Mio. Euro gegenüber. Die vorläufigen Einmalkosten für den Börsengang reduzierten sich nach einer finalen Neubewertung auf 10.000 Euro, weshalb das bereinigte EBITDA dem berichteten entspricht. Asta gehört mehrheitlich dem österreichischen Industriellen Michael Tojner und wurde im Juni in den deutschen SDAX-Index aufgenommen.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen weiterhin mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Vor dem Hintergrund der guten Auslastung und des gestiegenen Anteils margenstarker Aufträge bestätigte der Vorstand die am 18. August angehobene Jahresprognose. Demnach erwarte Asta für das Gesamtjahr 2026 ein bereinigtes EBITDA in einer Bandbreite von 60 Mio. bis 64 Mio. Euro, nach zuvor 55 Mio. bis 59 Mio. Euro. Langfristig werde ein Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro angestrebt. Eine Dividende wurde für den Berichtszeitraum nicht ausgeschüttet.