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Die reinen Umsatzerlöse erhöhten sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 36,3 Prozent auf 81,2 Mio. Euro, während die Gesamtleistung um 28,2 Prozent auf 179,9 Mio. Euro zulegte. Unter dem Strich verbuchte UBM einen Gewinn nach Steuern von 6,2 Mio. Euro, nachdem im Vorjahreshalbjahr noch ein Verlust von 6,6 Mio. Euro verzeichnet worden war. Die Eigenkapitalquote stieg auf 36,6 Prozent und lag damit über dem Zielkorridor von 30 bis 35 Prozent. Die Nettoverschuldung sank per Ende Juni auf 474,6 Mio. Euro, was laut UBM den tiefsten Stand seit März 2022 markiert. Der Mitarbeiterstand sank im Jahresvergleich um 13,8 Prozent auf 188 Beschäftigte.
Mit 208 verkauften Wohnungen wiederholte UBM das Rekordniveau des ersten Halbjahres 2025. Darüber hinaus wurden im Rahmen eines strategischen Verkaufsprogramms erste Bestandsobjekte veräußert. Der Verkauf eines Pakets an Bestandrechten im Großraum Wien für rund 34,8 Mio. Euro sowie einer Liegenschaft in der Steiermark um 10 Mio. Euro setzen demnach über 20 Mio. Euro an Cash frei. UBM-Chef Thomas Winkler zeigte sich mit der Entwicklung zufrieden: "Die Trendwende ist jedenfalls in den Zahlen angekommen. Das erste Halbjahr bestätigt unseren Weg", sagte der Konzernchef.
Für die kommenden Quartale liege der operative Fokus unverändert auf dem Portfolio-Rebalancing und dem Aufbau einer Projektpipeline für bezahlbares Wohnen. In diesem Segment erwarte das Unternehmen über mehrere Jahre eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage, da das niedrige Bewilligungs- und Fertigstellungsniveau das künftige Wohnungsangebot verknappe. Ein erstes Pilotprojekt mit 92 Wohneinheiten in Elementbauweise werde derzeit in Wien-Donaustadt entwickelt.