Andritz steigert Gewinn und verbucht Rekordauftragsstand

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Andritz-Chef Joachim Schönbeck
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Der steirische Anlagenbauer Andritz hat im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Rekord beim Auftragsbestand verzeichnet. Dank starker Nachfrage, insbesondere aus der Wasserkraftsparte, stieg der Auftragseingang um 25,2 Prozent auf rund 5,9 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis kletterte um 4,9 Prozent auf 201 Mio. Euro, wie das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

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Der Umsatz der Andritz-Gruppe erhöhte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres um 5,2 Prozent auf 3,84 Mrd. Euro. Das vergleichbare operative Ergebnis (EBITA) stieg um 8,7 Prozent auf 329,7 Mio. Euro, wodurch sich die vergleichbare EBITA-Marge von 8,3 auf 8,6 Prozent verbesserte. Ende Juni lag der Auftragsbestand bei rund 12,6 Mrd. Euro, was einem Plus von 20,5 Prozent gegenüber dem Jahresende 2025 entspricht.

Getragen wurde das Wachstum primär vom Geschäftsbereich Hydropower, der von einer hohen Nachfrage nach erneuerbaren Energien profitierte und den Auftragseingang um fast 82 Prozent auf gut 2,4 Mrd. Euro steigerte. Auch die Bereiche Pulp & Paper sowie Metals verzeichneten Zuwächse bei den Bestellungen. Lediglich die Sparte Environment & Energy verbuchte einen Rückgang von 12,7 Prozent.

Für das Gesamtjahr 2026 hat das Management seine bisherige Prognose bestätigt. Der Konzern erwartet weiterhin einen Jahresumsatz in einer Spanne von 8,0 bis 8,3 Mrd. Euro sowie eine vergleichbare EBITA-Marge zwischen 8,7 und 9,1 Prozent.

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