Aktivistischer Investor Elliott steigt bei LSEG ein

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Elliot will Aktienrückkauf anstoßen
 © APA/APA/AFP/HENRY NICHOLLS
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Der aktivistische Investor Elliott hat sich einem Insider zufolge am Börsenbetreiber London Stock Exchange Group (LSEG) beteiligt und will den Anbieter von Finanzdaten zu einer besseren Geschäftsentwicklung antreiben. Elliott befinde sich in Gesprächen mit der LSEG, um die Leistung zu steigern, einen neuen Aktienrückkauf anzustoßen und die Margenlücke zu Konkurrenten zu schließen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

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Die Aktie der LSEG legte daraufhin um 2,7 Prozent zu. Die "Financial Times" hatte zuerst darüber berichtet. Elliott und die LSEG lehnten eine Stellungnahme ab. Der Konzern, der seit der Übernahme von Refinitiv im Jahr 2019 auch ein bedeutender Anbieter von Finanzdaten und -analysen ist, kämpft mit Sorgen, dass zunehmender Wettbewerb und Künstliche Intelligenz die Erträge schmälern könnten. LSEG steht an der Börse unter Druck. Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 35 Prozent an Wert verloren.

Es ist nicht der erste Versuch eines aktivistischen Investors, bei der LSEG Einfluss zu nehmen. Im Jahr 2017 war der Investor TCI mit dem Versuch gescheitert, den damaligen Verwaltungsratschef abzusetzen. Elliott gilt als einer der umtriebigsten aktivistischen Investoren der Welt und verwaltet ein Vermögen von rund 80 Mrd. Dollar (67,3 Mrd. Euro). Zu den anderen Zielen des Fonds gehörten zuletzt der Ölkonzern BP, der Sportartikelhersteller Lululemon und der Lebensmittelkonzern PepsiCo.

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