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Daher geht Agrana davon aus, dass das EBIT im laufenden Wirtschaftsjahr in einer Bandbreite zwischen 90 und 110 Mio. Euro liegen wird. Bisherige Prognosen gingen von 70 bis 90 Mio. Euro aus. Im Wirtschaftsjahr 2025/26 erzielte der Konzern ein Betriebsergebnis von 3,2 Mio. Euro. Die Prognose geht davon aus, dass der Konflikt im Nahen und Mittleren Osten zeitlich und regional begrenzt bleibt und dass die Energie- und Rohstoffversorgung gesichert ist. Es dürfe aber auch nicht zu massiven Marktverwerfungen kommen, ergänzte Agrana in einer Mitteilung.
Der deutsche Agrana-Miteigentümer Südzucker hob am Montag ebenfalls die Prognose für das Gesamtjahr an. Für das Ende Februar 2027 endende Wirtschaftsjahr erwartet der Zuckerkonzern mit Sitz in Baden-Württemberg nun einen Konzernumsatz von 8,3 bis 8,7 Mrd. Euro und damit um 200 Mio. Euro mehr als bisher. Die Spanne für das Betriebsergebnis grenzte der Konzern auf 540 bis 680 Mio. Euro ein, nach zuvor 480 bis 680 Mio. Euro. In den drei Monaten von Juni bis August stieg das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 93 auf 168 Mio. Euro.
++ THEMENBILD ++ ZU APA0227 VOM 12.3.2025 - Der Agrana-Standort in Leopoldsdorf im Marchfeld, aufgenommen am Mittwoch, 12. März 2025. Der börsennotierte Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana hat die Zuckerproduktion an den Standorten Leopoldsdorf im Marchfeld sowie Hru?ovany (CZ) mit sofortiger Wirkung eingestellt.