
Das Telekomunternehmen A1 stellt mit der neuen HR-Strategie "HUMAN@CENTER" Vielfalt und Potenziale der Menschen im Unternehmen ins Zentrum. Personalchef Fred Mahringer gibt Einblick in die Umsetzung.
Wie attraktiv der Arbeitgeber A1, als Gruppe mit 27 Millionen Kunden in sieben Kernmärkten führender Telekommunikationsanbieter im CEE-Raum sowie als A1 Österreich Marktführer im Inland mit 5,2 Millionen Kunden und rund 6.500 Beschäftigten, auch in Zeiten ausgeprägten Fachkräftemangels ist, zeigt sich etwa an den nicht weniger als 1.600 Bewerbern, die um die jährlich 60 zu besetzenden Lehrstellen rittern.
Fred Mahringer, Personalchef bei A1 Österreich, der diese Zahlen im Gespräch mit dem trend nennt, hat einst selbst eine Techniklehre bei A1 absolviert, ehe er Elektrotechnik-HTL und MBA-Programm abschloss und als Betriebswirt promovierte. Als er vor drei Jahren – die Pandemie machte gerade massive Veränderungen von Arbeitswelt und -strukturen erforderlich – die Leitung des HR-Bereichs übernahm, hatte er neben seiner Position als Leiter des Projekt-und Portfoliomanagements zudem auch die Verantwortung für das Agile Transition Team im Unternehmen übernommen.
Strategie, Personal und Organisation waren im Rahmen von Ausbildung und beruflichem Werdegang des sportlichen Oberösterreichers und verheirateten Vaters zweier Kinder stets ein Schwerpunkt gewesen. Nur zu gut weiß er, dass das "G'riss" um die Lehrstellen A1 keineswegs all jener Probleme rund um Fach- und Nachwuchskräftemangel enthebt, über die quer durch alle Branchen und Wirtschaftssektoren aus guten Gründen immer wieder intensiv geklagt wird. Gerade in einer Branche mit schnellem und intensivem Technologiewandel tritt die Fachkräfteproblematik verschärft auf. Und Mahringer kennt seine Personalkennzahlen. "Unser Durchschnittsalter liegt bei fast 48 Jahren. Auch wir stehen vor einer Pensionierungswelle, die unausweichlich kommt", blickt er in eine gar nicht so ferne Zukunft.
Wer mitreden will, muss wissen, was wichtig ist.
Jetzt Abo wählen und weiterlesen
