Zielpunkt-Pleite: Gläubiger erhalten 26,8 Prozent Quote

Mehr als drei Jahre nach der Pleite der Supermarktkette Zielpunkt steht das Insolvenzverfahren vor dem Abschluss. Die Gläubiger werden eine Quote von 26,8 Prozent erhalten. Für den Gläubigerschutzverband KSV1870 ein "erfreuliches Ergebnis".

Zielpunkt-Pleite: Gläubiger erhalten 26,8 Prozent Quote

Knapp dreieinhalb Jahre nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Zielpunkt GmbH steht das Verfahren über die Lebensmittelhandelskette nun vor dem Abschluss. Insolvenzverwalter Georg Freimüller brachte am Handelsgericht Wien seinen Schlussbericht ein.

Für die rund 5.900 Gläubiger konnte der Insolvenzverwalter aus der Verwertung des Schuldnerunternehmens eine äußerst beachtliche Quote von insgesamt rund 26,8 Prozent erwirtschaften.

Bei einem zu berücksichtigenden Forderungsvolumen von rund 137 Millionen Euro war dieses für die Gläubiger erfreuliche Ergebnis aus der Sicht des KSV1870 zu Beginn des
Insolvenzverfahrens eigentlich nicht zu erwarten.

Zielpunkt Pleite mit 1.500 Mitarbeitern

25 Prozent wurden bereits im Dezember 2017 im Rahmen einer Zwischenverteilung an die Gläubiger verteilt. Die restlichen 1,8 Prozent ihrer Foderungen werden die Gläubiger im Rahmen der Schlussverteilung in den nächsten Wochen nach rechtskräftiger Aufhebung des Insolvenzverfahrens erhalten.

Zielpunkt schlitterte im Herbst 2015 in die Pleite. Anfang 2016 verloren 1.500 Mitarbeiter ihren Job, 1.200 Personen wurden im Rahmen von Zielpunkt-Filialübernahmen, unter anderem durch Spar, Rewe und Hofer weiterbeschäftigt.

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