Schlafgetränke-Start-up Snoooze in Konkurs

Corona hat das Geschäft des Schlafgetränke-Start-ups Snooze des früheren Red-Bull-Managers Hans Vriens komplett einschlafen lassen. Das Unternehmen ist mit 2,8 Millionen Euro verschuldet, mangels Investoren wird es eingestellt.

Hans Vriens, Gründer und Erfinder von Snoooze, dem "Anti-Red-Bull".

Hans Vriens, Gründer und Erfinder von Snoooze, dem "Anti-Red-Bull" muss klein beigeben.

Am Landesgericht Salzburg wurde der Konkurs über die Snoooze Vertriebs GmbH eröffnet worden. Das in der Landeshauptstadt Salzburg ansässige Unternehmen, das sich vor allem auf den Handel mit natürlichen Schlafgetränken aus Kräutern spezialisiert hat, ist mit 2,8 Millionen Euro verschuldet. Die Anzahl der betroffenen Gläubiger dürfte aus heutiger Sicht bei 50 bis 60 liegen. Eine Fortführung wird nicht angestrebt.

Laut Angaben des 2017 gegründeten Start-ups hat sich der Absatz der vertriebenen Produkte im Zuge der Coronapandemie massiv verschlechtert was zu enormen Umsatzeinbußen geführt habe. Gespräche mit rund zehn Investoren, die eine Weiterführung für mindestens zwei Jahre hätten garantieren sollen, seien negativ verlaufen. Laut

Das rezeptfreie Schlafgetränk "Snoooze" basierte auf einer Mischung aus Quellwasser und Kräuteressenzen, denen schlaffördernde Wirkung zugeschrieben wird, etwa Baldrian, Lindenblüte, Zitronenmelisse oder Passionsblume. Es wurde gelegentlich als "Anti-Red-Bull" bezeichnet.

Die beiden 50-Prozent-Gesellschafter des Unternehmens sind die deutsche Döhler Ventures und die niederländische Vriens Food & Company B.V. rund um Snoooze-Erfinder Hans Vriens, einem früheren Red-Bull-Manager. Snoooze hat eine Tochtergesellschaft in Deutschland, hier gehen die Kreditschützer davon aus, dass auch diese Insolvenz anmelden wird müssen und die Anteile als wertlos zu erachten sind. Die Betriebsergebnisse aller bisherigen Geschäftsjahre lagen den Kreditschützern zufolge stets im beträchtlichen Negativbereich".

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