Rollbalken fällt: Pferdefleischhauer Schuller aus Wien ist pleite

Der Traditionsfleischereibetrieb aus Wien-Floridsdorf hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt.

Rollbalken fällt: Pferdefleischhauer Schuller aus Wien ist pleite

Pferdefleisch vom Feinsten für Wien: Der Familienbetrieb Schuller ist Geschichte - und pleite.

Wien. Die beste Adresse für die Liebhaber von Pferdefleisch hat den letzten Gang zum Konkursgericht angetreten: Die Rudolf Schuller GmbH mit ihrem Firmensitz in 1210 Wien, Frauenstiftgasse 12 hat am Handelsgericht Wien einen Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens eingebracht.

Der in Wien-Flordisdorf ansässige Fleischereibetrieb mit insgesamt sechs Standorten hat Schulden in der Höhe von 470.000 Euro angehäuft. Die Corona-Krise hat dem in Schlingern geratene Unternehmen nun endgültig den Garaus gemacht. Von der Insolvenz sind 18 Gläubiger und 12 Dienstnehmer betroffen.

Laut Schuldnerangaben war das Unternehmen bereits in den letzten Jahren mit Umsatzeinbußen konfrontiert. Die Ursache lag insbesondere im Rückgang von Würstelstandbetrieben, welche zu den Hauptkunden der Schuldnerin zählten.

Durch die „Corona Krise“ ist nun auch die Nachfrage der Gastronomie bzw. der Detailverkauf an Privatkunden laut Angaben der Schuldnerin komplett eingebrochen.

Der Schlussstrich

Das Unternehmen wird in Folge der Insolvenz abgewickelt. Auch nach der „Corona-Krise“ erwarten die Eigntümer keine Trendumkehr. Der KSV1870 geht daher davon aus, dass der noch zu bestellende Insolvenzverwalter rasch die Schließung des Schuldnerunternehmens beantragen wird.

Der KSV rechnet daher auch mit einer raschen Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch das Handelsgericht Wien.

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