Pleite: Helmut Sachers Kaffee ist insolvent

Die traditionsreiche, 1929 in Wien gegründete Kaffeerösterei Helmut Sachers Kaffee ist zahlungsunfähig. Über das Unternehmen soll ohne Eigenverantwortung saniert und weitergeführt werden.

Von schaumgekrönt zu schaumgebremst: Helmut Sachers Kaffee ist nach 88 Jahren zahlungsunfähig.

Von schaumgekrönt zu schaumgebremst: Helmut Sachers Kaffee ist nach 88 Jahren zahlungsunfähig.

Die Helmut Sachers Kaffeerösterei und Kaffeehandel ist insolvent. Die Ursachen für das Abgleiten in die Insolvenz sowie die aktuellen Vermögensverhältnisse müssen erst überprüft werden.

Das Unternehmen wurde 1929 in Wien als Kaffeerösterei gegründet, ab 1972 wurde auch mit Kaffee gehandelt. Helmut Sachers erwarb zunächst die Kaffeefirma Arian-Kaffee und in der Folge noch etliche weitere kleinere Firmen wie Campos, Burkert, Sombrero oder Stemhoff.

Helmut Sachers, der Sohn des Firmengründers, zog sich im Jahr 2013 aus dem Unternehmen zurück und verkaufte das Geschäft an die Immoga Beteiligungs GmbH. In der Folge wechselte das Unternehmen erneut den Besitzer. Aktuell gehört das Unternehmen zu hundert Prozent der Tiroler Sawe Holding der Innsbruckerin Tamara Vogl, Geschäftsführer ist der Gastronom Hannes Schlögl.

Helmut Sachers Kaffee soll nun ohne Eigenverantwortung saniert und weitergeführt werden. Gläubiger sollen innerhalb von zwei Jahren 20 Prozent ihrer Forderungen erhalten.


Weitere Informationen zu Firmeninsolvenzen und Gläubigerforderungen finden Sie auf der Website des KSV1870 unter www.ksv.at.

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