Nach Insolvenz: Kärntner Fleischereibetrieb schlachtet weiter

Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan der Kärntner Fleischerei und Caterer Sajovitz zugestimmt. Über 1,3 Millionen Euro hatte das Unternehmen angeschrieben. Nun erfolgt ein geordneter Neustart.

Nach Insolvenz: Kärntner Fleischereibetrieb schlachtet weiter

Wolfsberg. Das im Dezember 2020 in die Insolvenz geschlitterte Fleischerei- und Cateringunternehmen Sajovitz aus Wolfsberg wird mit 43 Mitarbeitern fortgeführt. Wie der Kreditschutzverband von 1870 in einer Aussendung mitteilte, wurde am Dienstag der Sanierungsplan von den Insolvenzgläubigern mehrheitlich angenommen.

Die Gläubiger erhalten eine Quote von 20 Prozent in vier Raten zu je fünf Prozent zahlbar bis zum 31. Oktober 2022. Insgesamt waren Insolvenzforderungen in Höhe von 1,35 Mio. Euro anerkannt worden.

Das Sanierungsverfahren (ohne Eigenverwaltung) war am 14. Dezember 2020 eröffnet worden. Die Insolvenz war nach Angaben des KSV1870 auf massive Umsatzausfälle als Folge der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zurückzuführen. Vor allem habe der erste Lockdown dem Fleischer und Caterer massiv zugesetzt.

Das aktive Forderungsmanagment gehört zu den Pflichten eines jeden Unternehmens.

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