Modelabel Stefanel ist in Konkurs und schließt

Das Modelabel STEFANEL ist in Konkurs und wird in Österreich aufgegeben. Zuletzt waren noch 52 Mitarbeiter an neun Standorten beschäftigt.

Die Vertriebsgesellhschaft hinter STEFANEL ist insolvent. Die Filialen werden geschlossen, eine Fortführung ist nicht beabsichtigt.

Die Vertriebsgesellhschaft hinter STEFANEL ist insolvent. Die Filialen werden geschlossen, eine Fortführung ist nicht beabsichtigt.

Österreichs Modewelt ist in der Corona-Krise wieder um ein bekanntes Label ärmer geworden. Wie der Der KSV1870 mitteilt ist STEFANEL Österreich mit rund sechs Millionen Euro überschuldet und zahlungsunfähig. Die hinter dem Label stehende "Stefburg“ Mode-Handels-gesellschaft m.b.H. hat am Handelsgericht Wien die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt.

Der KSV1870 geht davon aus, dass es rasch zur gerichtlichen Eröffnung des Insolvenzverfahrens kommen wird.

"Stefburg" war die österreichische Vertriebsgesellschaft des italienischen STEFANEL-Konzerns. Das Unternehmen hat Schulden von rund sechs Millionen Euro angehäuft. Eine Sanierung und Fortführung ist nicht geplant, die zuletzt noch verbliebenen 52 Mitarbeiter wurden beim AMS zur Kündigung angemeldet.

Alte und neue Probleme

Die Insolvenzursachen liegen dem Unternehmen zufolge an den wirtschaftlichen Problemen der italienischen Muttergesellschaft, über die bereits im Juli 2019 ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Hinzu kommen die generellen Probleme des stationären Mode-Business, der immer stärkere Konkurrenzdruck durch den Online-Handel und der Preiskampf der Marken.

Zuletzt sind in der Corona-Krise auch noch die Umsätze komplett weggebrochen. Die Umsätze waren in Österreich zuletzt allerdings auch schon sehr rückläufig.

Alte und neue Probleme

In den 1990er-Jahren hatte der Stefanel-Konzern noch 1.000 Filialen in 56 Ländern. Damals war er auch noch in einer Reihe von kleineren österreichischen Bezirksstädten vertreten. Zuletzt gab es noch 400 Niederlassungen in 13 Ländern. Der Konzernumsatz brach von 2011 bis 2017 um etwa ein Drittel ein.

Stefburg verkaufte in Österreich seit 1988 die Waren des italienischen STEFANEL-Konzerns. Zum Zeitpunkt der Insolvenzmeldung gab es noch neun Standorte in Österreich: Geschäfte in Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Kitzbühel und Klagenfurt sowie Outlet-Stores in Parndorf und in der Passage Salzburg.

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