KSV und Kapsch bringen digitalen "Do-it-yourself-Kredit"

KSV und Kapsch bringen digitalen "Do-it-yourself-Kredit"

Kreditantrag- und Bewilligunng Online - und rund um die Uhr.

Im Rahmen einer neuen Technologiepartnerschaft haben der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) und Kapsch BusinessCom eine neue Art des Kreditantrags präsentiert. Die Technologie wurde bei Kapsch in Österreich entwickelt. Und bietet Vorteile für Kreditinstitute und seine Kunden.

Wien. Der Kreditschutzverband KSV1870 und der Wiener Technologieausrüster Kapsch Business Com bündeln Synergien für eine Digitalisierungspartnerschaft. Anlässlich des 15. Forum KKE "Best of digital" wurde die Partnerschaft am Erste Campus in Wien dem Fachpublikum präsentiert. Die Partnerschaft soll für Banken und ihre Kunden gleichermaßen "sensationelle Vorteile" bringen. Das Thema Digitaliserung war das Kernthema der Veranstaltung.

Jochen Borenich, Vorstand der Kapsch Business Com AG und Ricardo-José Vybiral, Vorstand der KSV1870 Holding AG, haben mit dem sogenannten Projekt "Do-it-yourself-Kredit" eine völlig neue Form des Prozederes bei der Antragstellung für Kredite präsentiert. Dabei erfolgt erfolgt die Prüfung des Antragstellers in Realtime und ohne Abstriche bei der Sicherheit, wie von beiden Unternehmen betont wurde. Das Ziel des Projektes der beiden österreichischen Unternehmen war eine Vereinfachung und Beschleunigung der Kreditvergabe sowie ähnlicher Prozesse, die an das Freigabeverfahren gebunden sind.

Der flexible Kredit

Nicht nur Kreditinstitute, sondern auch die Antragsteller werden von der digitalen Kreditvergabe profitieren. „Wer rasch, unabhängig von der Tageszeit, mobil oder von zuhause sichere Transaktionen abwickeln möchte, dem kommt diese neue Art des Antrags sehr entgegen", sagt KSV-Vorstand Vybiral. "Wir haben gemeinsam mit unserem Partner Kapsch eine Plattform geschaffen, die nicht nur für Kredite, sondern auf viele Arten genutzt werden kann und die unterschiedliche Geschäftsmuster mit seiner einheitlichen Architektur modular umsetzen kann, etwa beim Leasing, im Elektronikfachhandel, Möbelhandel und anderen Branchen.“ Dabei würden vor allem auch die Vorgaben des Datenschutzes und die Fragen der Business Ethik umfassend berücksichtigt.

In Österreich hat etwa die Hälfte der geschäftsfähigen Bevölkerung ein oder mehrere Kreditverhältnisse. Allein die Konsumentenkreditevidenz des KSV1870 verzeichnet jährlich ca. fünf Millionen Abfragen, die auf Eröffnung eines Girokontos, Kreditkartenanträge, Kredite, Leasingverträge und anderen Bankdienstleistungen abzielen. Diese Antragsteller finden nun eine durchgängige Lösung vor, die ihnen trotzdem die Möglichkeit offen hält, nahtlos von digital auf analog umzusteigen.

Dass die Digitalisierung im Bankensektor das Top-Thema ist, hat Peter Bosek, Vorstand der Erste Group Bank AG, in seiner Eröffnungsrede bekräftigt. Er hat seinen Blick auf „Die digitale Bank“ gerichtet und aufgezeigt, was Kunden unter anderem von Banken in Zukunft erwarten. Anhand einiger Praxisbeispiele hat Bosek aufgezeigt, wie die Erste den digitalen Wandel vollzogen hat. Als Beispiel nannte der Erste-Bank-Vorstand die Internetplattform "George", die von der Bank konsequent weiterentwickelt werde. Zusätzliche Optionen über Plug-Ins soll die Internetplattform noch mehr Attraktivität verschaffen. Die Erste verzeichnet dabei nicht nur ein Wachstum der Nutzer in Österreich, sondern auch im benachbarten Ausland.

Digitales Wiener Zuckerl

„Im Zuge unserer Digitalisierungstrategie ist dieses Service as a Platform ein spannendes Projekt, dass wir gemeinsam mit Partnern entwickeln konnten", sagt Kapsch Business Com-Vorstand Borenich.

Mit der im Hause Kapsch in Wien entwickelten Technologie "Kapsch Identity and Signature Service" könne demnach der gesamte Finanzbereich eine End-to-End Serviceleistung anbieten – online über die gesamte Auftragsstrecke.

Jochen Borenich, Kapsch BusinessCom, und Ricardo-José Vybiral (KSV-Vorstand) und Gerhard Wagner von KSV 1870 Information.

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