InterSky-Pleite - Insolvenzverfahren bringt hohe Quote

InterSky-Pleite - Insolvenzverfahren bringt hohe Quote

Das Insolvenzverfahren über die Vorarlberger Fluglinie InterSky steht kurz vor dem Abschluss. Für die Gläubiger könnte es eine Quote von 34 Prozent geben.

Bregenz. Das Insolvenzverfahren über die Ende 2015 in die Pleite gerutschte Vorarlberger Regionalfluglinie InterSky soll Ende April abgeschlossen werden. Das berichteten am Montag das ORF Radio Vorarlberg unter Bezugnahme auf Norbert Stütler, Sprecher des Landesgerichts Feldkirch, sowie Regina Nesensohn vom Kreditschutzverband 1870. Für die Gläubiger könnte es eine Quote über 34 Prozent geben.

Der Schlussbericht des Masseverwalters liegt laut Stütler und Nesensohn seit vergangener Woche vor. Demnach wurden Forderungen in Höhe von 13,7 Mio. Euro anerkannt. Der Wert der Konkursmasse wurde mit 4,7 Mio. Euro beziffert. Ursprünglich hatten mehr als 2.700 Gläubiger Forderungen von über 86 Mio. Euro angemeldet.

In einem nächsten Schritt prüfen nun die Gläubigerschutzverbände den Schlussbericht. Ende April steht eine weitere Verhandlung an, bei der das Gericht voraussichtlich die Verteilung der Konkursmasse an die Gläubiger beschließt und damit das Insolvenzverfahren aufhebt.

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