Gastrogroßhandel nach Tod des Chefs insolvent

Gastrogroßhandel nach Tod des Chefs insolvent

Mit dem Tod des Firmenchefs rutscht der Gastro-Großhändler Lachmayer in eine Millionenpleite. Betroffen sind 22 Dienstnehmer und 61 Gläubiger. Für das Unternehmen soll ein Käufer gefunden werden.

Großharras/Wien. Der Weinviertler Gastro-Großhändler Lachmayer Vertriebs GmbH aus Diepolz in der Gemeinde Großharras mit Auslieferungslager in Wien-Liesing hat nach Angaben des KSV1870 vom Montag ein Konkursverfahren beantragt. Aktiva von 98.000 Euro stehen Passiva von 1.742.300 Euro gegenüber. Von der Insolvenz sind 22 Dienstnehmer und 61 Gläubiger betroffen. Das Unternehmen soll fortgeführt werden.

Laut KSV-Informationen liegen die Insolvenzursachen hauptsächlich darin, dass die Organisation des Unternehmens sehr stark vom Arbeitseinsatz des Firmengründern Herbert Lachmayer abhängig gewesen sei. Infolge einer schweren Erkrankung, die kurzfristig zum Tod des Geschäftsführers geführt habe, sei es zu wirtschaftlichen Turbulenzen gekommen. Die Witwe und die Söhne hätten sich außerstande gesehen, den Betrieb fortzuführen. Die Konsequenz sei der vorliegende Konkursantrag.

Beabsichtigt ist, das auf die Versorgung von Gastronomiebetrieben spezialisierte Unternehmen kurzfristig fortzuführen. Dies laut KSV "insbesondere deshalb, um mit potenziellen Interessenten bereits begonnene Verkaufsgespräche weiter zu führen".

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