EU-Prognose - Wachstumsaussicht für Österreich 2020 leicht gesenkt

Das Wirtschaftswachstum wird im Vergleich zum Vorjahr mit 1,2 Prozent etwas schwächer ausfallen. Die Prognose für das Wachstum in der gesamten EU wird mit 1,4 Prozent bestätigt.

EU-Prognose - Wachstumsaussicht für Österreich 2020 leicht gesenkt

Brüssel/Wien. Die EU-Kommission hat die Wachstumsaussichten für Österreich erneut leicht zurückgenommen. Laut der Winterprognose vom Donnerstag soll die heimische Wirtschaft 2020 nur noch um 1,3 Prozent wachsen. Im Herbst war die Brüsseler Behörde noch von einem Plus von 1,4 Prozent ausgegangen, im Sommer von 1,5 Prozent. Die Prognose für die Eurozone bleibt wie im Herbst bei 1,2 Prozent.

Für die gesamte EU geht die Kommission für heuer weiterhin von einem Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent aus. Auch 2021 soll die EU-Wirtschaft um 1,4 Prozent zulegen.

Für Österreich hatte die EU-Kommission ihre 2020er-Prognose schon im Herbst und im Sommer gesenkt. Für das abgelaufene Jahr 2019 geht Brüssel laut aktuellsten Berechnungen hingegen von einem etwas höherem Wachstum aus, von 1,6 Prozent statt von 1,5 Prozent. Für 2021 wird nur mehr ein Plus von 1,3 Prozent erwartet, zuletzt war noch mit 1,4 Prozent gerechnet worden.

Die Eurozone dürfte 2019 doch um 1,2 Prozent (Prognose zuletzt: +1,1 Prozent) zugelegt haben, genauso soll sie das heuer und 2021 tun. Für die gesamte EU geht die Kommission für 2019 von einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,5 Prozent aus, auch dies ist eine leichte Korrektur nach oben (+0,1 Prozentpunkte).

Martin Kocher, Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft
[6.12.2022] KSV1870 Dialog mit Wirtschaftsminister Martin Kocher

Der Kreditschutzverband KSV1870 lädt zum Dialog am 6. Dezember 2022 im …

KSV: Stimmung wird schlechter, Zahlungsmoral sinkt

Vielfältige Probleme werden zur Herausforderung für Österreichs …

Kommentar
Ricardo-Jose Vybiral
Das Arbeitskräftedilemma zieht immer weitere Kreise

Offene Stellenausschreibungen aber keine Bewerbungen. Immer häufiger sind …

Viele Krisen lasten auf Unternehmen und Haushalten. Die Zahl der Insolvenzen ist da und dort massiv gestiegen.
Unternehmenspleiten und Konkurse von Privaten steigen massiv

Im Jahr 2022 ist die Zahl der Firmenpleiten und der Privatkonkurse massiv …