Erneute Millionen-Pleite von Steinmetz Bamberger

Nach 2016 hat der Steinmetzbetrieb aus Traiskirchen die zweite Millionen-Pleite hingelegt. Die Schulden belaufen sich laut KSV auf rund 3,5 Millionen Euro. Auch nach der erneuten Pleite will der Steinmetzbetrieb weitermachen.

Erneute Millionen-Pleite von Steinmetz Bamberger

Traiskirchen. Die Franz Bamberger Ges.m.b.H. aus Traiskirchen ist insolvent. Der Steinmetzbetrieb hat - wie bereits im Februar 2016 - beim Landesgericht Wiener Neustadt ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Die Passiva belaufen sich laut KSV1870 auf 7.6 Mio. Euro. Betroffen sind 33 Dienstnehmer und über 200 Gläubiger.

Bereinigt um die Aus- und Absonderungsrechte betragen die Passiva 3,5 Mio. Euro, erläuterte der Gläubigerschutzverband. Die Aktiva wurden mit 4,6 Mio. Euro (zu Verkehrswerten) beziffert.

Der Sanierungsplan mit einer 20 Prozent-Quote binnen zwei Jahren ab Annahme soll aus dem laufenden Geschäftsbetrieb finanziert werden. Darüber hinaus wolle man Gespräche mit einem Investor führen, um etwaige Fehlbeträge abzusichern.

Der Betrieb führt Kunst- und Natursteinarbeiten für den Bau im In- und Ausland sowie Restaurierungen durch. Laut Aussendung vom Montag liegen die Insolvenzursachen hauptsächlich in der derzeit generellen schlechten Auftragslage in Österreich sowie teils erheblichen Verzögerungen bei diversen Auslandsgeschäften.

Im Jahr 2016 hatten die Gläubiger einen Sanierungsplan mit einer Quote von 25 Prozent angenommen, der nicht mehr zur Gänze erfüllt werden konnte. Daher seien Altforderungen teilweise offen. Damals belief sich die Schuldenhöhe auf 8,63 Millionen Euro.

Das aktive Forderungsmanagment gehört zu den Pflichten eines jeden Unternehmens.

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