Anlagenexperte Compact Global ist pleite

Anlagenexperte Compact Global ist pleite

Global Compact, Vorarlberger Spezialist für Gasturbinen und Abgassystemen, ist pleite.

Das Lustenauer Technologieunternehmen Compact Global ist überschuldet und muss Konkurs anmelden.

Kaum fünf Jahre nach seiner Gründung kommt das Aus für Compact Global. Firmengründer Peter Prochazka muss nun zum Konkursgericht.

Der Technologieunternehmen, das Gasturbinenanlagen zur Stromerzeugung erzeugt sowie Abgassysteme verkauft, hatte laut Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) rund eine Million Euro Schulden angehäuft. Dagegen stehen Vermögenswert von rund 300.000 Euro. Betroffen von der Pleite sind zehn Mitarbeiter.

Nachdem die Geschäfte von 2014 bis 2018 halbwegs rund liefen, war zuletzt ein wichtiger Auftrag über die Lieferung von zwei Abgassystemen nach Italien gescheitert. Das hatte dem Unternehmen stark zugesetzt. Der daraus entstandene finanzielle Engpass habe nur kurz überbrückt werden können, Gespräche mit Banken und potenziellen Investoren seien negativ verlaufen.
Ende Jänner wurde bereits die Tätigkeit eingestellt.

Uneinig sind sich noch die Gläubigerschützer, ob das Unternehmen in Konkurs geschickt und abgewickelt wird. Oder ob noch en Neustart versucht werden soll.

Zum Insolvenzverwalter wurde der Harder Rechtsanwalt Dominik Brun bestellt. Ihm bleibt laut Creditreform "nur noch die Abwicklung und Verwertung des Unternehmens".

Der KSV sieht hingegen noch eine Chance für einen Neustart. Der Kreditschutzverband geht davon aus, dass der Masseverwalter kurzfristig über die Möglichkeit einer Unternehmensfortführung zu entscheiden hat. Gläubigerforderungen können bis zum 11. April angemeldet werden, die Berichtstagsatzung findet am 25. April statt.

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